Granatapfel: die purpurne Wunderwaffe

Granatapfel: die purpurne Wunderwaffe

Dieses dunkelrote Kraftpaket ist nicht nur köstlich im Geschmack und überaus gesund – es ist auch als Extrakt für die Anwendung auf der Haut eine echte Powerfrucht. Der Granatapfel ist zwischen September und Dezember in den Obstregalen unserer Supermärkte anzutreffen und reich an Vitaminen und Antioxidantien. Aus seinen Samen kann ein hochwertiger Extrakt gewonnen werden, der auf unserer Haut seine entzündungshemmende und zellregenerierende Wirkung entfalten kann. Kein Wunder also, dass man dieses überaus vielseitige Obst auch als Paradiesapfel bezeichnet.

Die beliebte exotische Frucht wächst meist auf recht kleinen Bäumen oder Sträuchern. Der Granatapfelbaum kann zwar eine Höhe von fünf Metern und einen Stammdurchmesser von drei Metern erreichen, bis dahin vergehen jedoch viele hundert Jahre. In der Welt der Botanik wird der Granatapfel übrigens Punica granatum genannt. Der lateinische Name enthält die Wörter punicus (punisch) und granatum (Kern, Korn). Punicus bezieht sich dabei auf die römische Bezeichnung für die Phönizier, die den alten Römern diese kernige, leuchtend rote Frucht wahrscheinlich nähergebracht haben.

Seit der Antike wird der Granatapfelbaum in West- und Mittelasien kultiviert – heute auch in der Mittelmeerregion. Der Anbau in Deutschland gestaltet sich dagegen deutlich schwieriger. Im Freien sollte er wegen des Winterfrosts erst gar nicht gepflanzt werden. Während seiner Blütezeit im Frühling und Sommer zeigt sich der Obstbaum von seiner schönsten Seite: dann schmücken ihn große glockenförmige Blüten, die anfangs in einem hellen Gelb und später in einem satten Orange erstrahlen. Erst wenn sich die Blüten dunkel färben kann man nach und nach die ersten Granatäpfel am Baum entdecken. Sie wachsen direkt an den verblühenden Blüten, sind zunächst grün gefärbt und nehmen im Laufe der Fruchtreife eine orange und dann eine tiefrote Farbe an. Erst zu diesem Zeitpunkt kann der Granatapfel geerntet werden, da er nicht nachreift. Um den eigentlichen Schatz des Granatapfels zu finden, muss man jedoch in sein Inneres blicken.

Ein voll ausgereifter Granatapfel verfügt in seinen Fruchtkammern über bis zu 400 kleine Granatapfelsamen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der süß-saure Geschmack und die positive Wirkung der knallig rot gefärbten Samen bereits seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. geschätzt. Grundsätzlich ist der Granatapfel in China ein Symbol für Überfluss und Fruchtbarkeit. Darüber hinaus wird er in der TCM der Wandlungsphase Erde zugeordnet und als wärmendes Lebensmittel beschrieben. Auf organischer Ebene konzentriert sich diese Phase vor allem auf die Verdauung und den Stoffwechsel – und hierbei können Granatapfelsamen gute Dienste leisten. Sie wirken befeuchtend, liefern verdauungsfördernde Ballaststoffe und fördern die Durchblutung.

Die Fähigkeit des Befeuchtens macht die Granatapfelsamen auch für die Körperpflege sehr interessant – deshalb ist der Extrakt der Samen auch wichtiger Bestandteil der Ashéra Yin Yang Balance 24-Stunden Gesichtscreme. Seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften versorgen die Haut mit intensiver Pflege und bewahren sie bei regelmäßiger Anwendung vor dem Austrocknen. Zudem unterstützt der hochwertige Extrakt die Elastin- und Kollagenproduktion der Haut. Mit der Anwendung verwöhnen wir aber er nicht nur die Haut, sondern auch die Nase – der Granatapfelextrakt verleiht der Creme nämlich eine angenehm nussige Duftnote. Sie merken schon: der Granatapfel ist ein echtes Allroundtalent!

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